Toile de Jouy

Christophe-Philippe Oberkampf, nein – eigentlich den asiatischen Seidenwebern – haben wir es zu verdanken, dass wir uns mit den wunderschönen Toile de Jouy umgeben dürfen.

Da die asiatischen Seidenstoffe „Indiennes“ genannt, mit den detailgenauen Blumenmotiven, stets in Rot oder Blau, den Franzosen auf Dauer zu teuer waren, hat der kluge Herr Oberkampf diese feinen Dessins in Kupferplatten graviert und auf Kattun gedruckt. Das war zumindest materialmäßig günstiger und sofort der letzte Schrei im schicken Frankreich. Schließlich gab es bisher nur wenige, erschwingliche Stoffe mit Musterung, nur Streifen und Karos, da einfach zu weben.

Das Einzigartige am Toile de Jouy, was einfach mit „Stoff aus Jouy“ zu übersetzen ist, ist die Motivwahl. Durchgehend findet man bäuerliche, figurale Szenen, Bilder vom ländlichen Leben, Blumen und asiatische Motive. Gestochen scharf durch den ursprünglichen Kupferdruck und dadurch wirklich etwas ganz Besonderes.

Und weil man damit herrlich schöne Sachen nähen kann – Voilà! Eine Mariechenjacke namens „zauberhaft“

 

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